Ein Konzert im Rahmen von 15 Jahre +[C] Club Stereo.

ℹ️ Am 21. Juli 2018 war das. Wir feierten zusammen mit dem Zirkus Beretton unser alljährliches Zirkus Beretton Festival im wunderschönen Freudenpark. Wir hatten unter anderem die jungen österreichische Band Buntspecht gebucht. Die waren damals so gut wie gar nicht auf dem deutschen Musikmarkt vertreten, hatten aber einen österreichischen Bookingagenten, den wir gut kennen und dessen Spürnase wir in den letzten 15 Jahren immer mal wieder vertraut hatten. Wir sollten auch in diesem Fall nicht enttäuscht werden.

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr nicht gut mit uns. Es regnete den ganzen Tag über immer mal wieder. Wir mussten unsere Open Air Bühnenpläne kurzfristig über Bord werfen. Und das auch mit den Bands klären. Keine Ahnung wie die reagieren würden. Buntspecht reagierten großartig. Halbakustisch? Drinnen? Kein Problem! Als ihr Konzert dann anfing, hatte es kurz aufgehört zu regnen. Buntspecht nutzen die Gunst der Stunde und zogen spielend durch den Freudenpark-Garten, um die dort sitzenden Menschen mit rein zu holen. Wir halten den Rest der Geschichte kurz: Das Konzert war legendär und wir sind danach noch stundenlang mit der Band zusammen gesessen, haben Bier getrunken und uns unterhalten. Was für tolle Menschen!

Im Dezember des vergangenen Jahres waren sie dann wieder da. Dieses Mal im Stereo. Es war ausverkauft. Die Wiedersehensfreude war groß. Und wir freuten uns sehr für diese tolle Band, dass sie inzwischen auch in unserem schönen Land allerorts für große Begeisterung und wildeste Tänze sorgen.

Nach dem Konzert war uns (einmal mehr) klar, dass wir sie auch zu unserem Jubiläum einladen wollten.

#BUNTSPECHT
Hurra, das 2. BUNTSPECHT – Album ist da! Es heißt „Draußen im Kopf“ und bereits auf „Unter den Masken“, so der Titel der ersten Single, zeigt ganz neue musikalische Seite der jungen Band aus Wien, die sich im Vorjahr bereits in die Herzen Tausender Konzert- und Festivalbesucher im gesamten deutschsprachigen Raum gespielt hat. Die unglaublich ansteckende positive Energie der BUNTSPECHT Liveshows, diese musikalische Glücksdusche, der sich weder Kopf, noch Bauch, noch Tanzbein zu entziehen vermag, findet mit den Aufnahmen zu „Draußen im Kopf“ eine willkommene Fortsetzung.

Mit „neuen“ Instrumenten wie dem Piano, überraschendem Songwriting und ebensolchen Arrangements, bezeugt das Album, dass der nächste Reiseabschnitt in der noch jungen Expedition BUNTSPECHT bereits begonnen hat. Die spektakulären Videos dazu hat die Band gleich selbst gedreht. Songs, Texte, Fotos, Cover-Artwork, Videos, das alles entsteht und geht hier Hand in Hand im Mikrokosmos dieses Künstlerkollektivs namens BUNTSPECHT.

Die 6er Bande, deren Repertoire keine Grenzen und Genreschubladen zu kennen scheint, sprengt sich dabei vergnüglich durch alle Betonmauern, um Platz für ihren eigenen Sound zu kreieren. Von atmosphärischer Filmmusik für Filme die es (noch) nicht gibt, über Kinderlieder für Entwachsene, reicht ihre Musik bis hin zu orchestralen Balladen.

„Lass uns alles vermischen”, scheint das Motto der Wiener zu sein, die eher gestrandeten Piraten oder verrückten Seiltänzern gleichen, als einer klassischen Band. Es wäre auch zulässig, das alles als Indie-Pop mit Punk-Charakter zu bezeichnen, lauerte da nicht gleich wieder die Gefahr sich einer (jedenfalls) falschen Schubladisierung auszusetzen. Die Stücke auf dem Album „Draußen im Kopf“ bewegen sich zwischen Ekstase und Melancholie, traumwandlerisch zwischen den unterschiedlichsten Welten.
Die Diversität der Dinge kann so faszinierend sein, ihre Grenzen so verschwimmend: Ekstase und Melancholie, Trauer und schelmisches Grinsen, Lebensbejahung und immer wieder nagende Zweifel. Alles darf. Alles soll. Alles muss!

https://buntspechtband.at/